Mörder ermorden einen Mörder!
von Qualtiero Ghiaccionlino
Es mag ja schick sein, dass die ganze Welt darüber jubelt, dass der menschenverächter Gaddafi ermordet wurde, schlimmer als ein Stück Vieh, welches geschächtet wird. Doch was mit Muammar Gaddafi von den ach so ehrenvollen Rebellen durchgezogen wurde, ist selbst für islamische Verhältnisse noch perverser, noch schmutziger und noch ekelerregender als das Schächten eines Rindes oder eines Schafes. Es war Mord, Mord wie man ihn sich nicht vorstellen kann.
Niemand hat etwas dagegen wenn so brutale Diktatoren wie Gaddafi einer war im Kampf getötet werden, oder wenn ein Spezialeinheit, während eines Schusswechsels die Zielperson tötet. Das ist internationaler Usus, auch wenn es dadurch nicht richtig wird.
Doch was die "sogenannten" Rebellen getan haben, kann mit Kampfhandlungen nicht erklärt oder gar begründet werden. Unser Redaktion liegen Informationen vor, wie Muammar Gaddafi zu Tode gekommen ist:
Der 20-Jährige Freiheitskämpfer Mohammed El-Bibi gab gegenüber der britischen BBC an, ihn in dem Abflussrohr gefunden und gefangengenommen zu haben. Das mag oberflächlich stimmen was die Rotznase Mohammed El -Bibi schreibt, doch die Einzelheiten sind schrecklich und unmenschlich. Nach einem Angriff von Flugzeugen auf einen Konvoy in welchem sich Gaddafi befunden haben soll, hat dieser sich bereits verletzt in einem etwa mannshohen Abflussrohr versteckt. In diesem Rohr wurde er von den sogenannten Rebellen gestellt. Nach mindestens einem Warnschuss in das Rohr hat sich Gaddafi ergeben.
Was nun kommt ist scheußlich: Muammar Gaddafi wurde mit Tritten und Schlägen von mindestens 15 Leuten traktiert und schlimmstens misshandelt. Unter wüstem und bösartigem Geschrei schlugen und traten alle nahezu gleichzeitig auf ihn ein. Unter Schreien um Bitte und Gnade und vor scheinbar unerträglichen Schmerzen wurde er zur Mitte gezogen und weiter auf ihn eingeprügelt. Gaddafi war inzwischen vom Kopf an abwärts völlig blutüberströmt. Immer wieder flehte er um Gnade. Ein Fernsehreport des Senders AL Arabiya rief den sogenannten Rebellen zu: "Tötet ihn nicht, tötet ihn nicht". Doch es war zu spät: Zuerst fielen zwei Schüsse aus einer Pistole, die Gaddafi in die Brust trafen. Dann gab es mehrere Salven mit mindestens 26 Einzelschüssen die ihn langsam verbluten liesen. Wiederbelebungsversuche durch einen anwesenden Arzt kamen zu spät. Immer wieder gab es "Allahu Akbar"-Rufe ziwschen den Salven, immer und immer wieder. Dann war es für einen kurzen Augenblick mucksmäuschenstill. Nichts war zu hören. Dann brach aus den Kehlen der Lynchmörder einhelliger Jubel aus, ein Jubel der bis zur Stunde überall in Libyen anhält.
Man könnte nun sagen: "Was solls der Kerl hat es tausend mal verdient getötet zu werden." Doch so einfach darf man es sich nicht machen! Wenn ein Möder wie Gaddafi ermordert wird - und es war ohne Zweifel Mord - dann sind diejenigen die ihn ermordet haben, nichts anderes als stinkende Mörder. Und Mörder gehören vor ein ordentliches Gericht, so wie auch Gaddafi vor ein ordentliches Gericht gehört hätte.
Wenn die Menschen die Gaddafi ermordet haben nun aber Mörder sind - für mich sind sie das ohne jeden Zweifel - dann werden diese Mörder den Grundstock für einen neuen Staat liefern, welcher dann nichts anderes sein wird, als die Heimat einer ruchlosen Mörderbande. Solch einen Staat darf die internationale Staatengemeinschaft niemals anerkennen.
Noch schlimmer: Keiner der Mörder von Gaddafi wird jemals ein Gerichtsgebäude von innen sehen, geschweige denn von einem Gericht werden diesem Mord verurteilt werden. Im Gegenteil: Entsprechend der schmutzigen islamischen Logik werden die Mörder zu Helden stilisiert, die völlig frei und unbehelligt von einer Justiz in Libyen frei rumlaufen.
Uns liegt ein Video vor, welches die letzten Minuten im Leben von Gaddafi zeigt. Es sind schreckliche Bilder, die zeigt mit welcher Brutalität und mit wieviel offenkundiger Freude, die Mörder gehandelt haben.
Hier ist das Video: https://www.facebook.com/photo.php?v=10150362178348094
Ich bin froh und glücklich, dass bei der deutschen Revolution 1989 die Revolutionäre menschlich und zivilisiert gehandelt haben. Eigenschaften die man dem Islam unbedingt absprechen muss.