Samstag, 3. September 2011

3.09.2011 in Berlin: Die Rede von Geert Wilders

Die Bedrohung durch Europäisierung und die Notwendigkeit, den Nationalstaat zu verteidigen!

Berlin: Es ist absolut kein Geheimnis, dass unser Autor Qualtiero Ghiacciolino in glühender Bewunderer von Geert Wilders ist.  Aufmerksam nimmt er alles auf, was über diesen Mann in Erfahrung zu bringen ist. (Sie werden sich im Laufe der Zeit auch in diesem Blog davon überzeugen können.) Heute hielt Wilders eine vielbeachtete Rede in Berlin. Auf der Internetseite seiner Partei PVV (PARTIJ VOOR DE FRIJHEIT) kann der Text seiner Rede in Deutsch nachgelesen werden. Qualtiero Ghiaccionlino hat den Text bei uns in Blog gestellt.

Hier ist er:

Danke, dass Sie mich nach Berlin eingeladen haben. Es ist eine Ehre, hier in dieser wundervollen Stadt Berlin zu sein. Als ich das letzte Jahr hier war, betonte ich, wie wichtig Deutschland für uns alle ist. Wir haben alle einen Nutzen von einem gesunden, demokratischen, selbstbewussten Deutschland.

Er hat alle mitgerissen- heute in Berlin.
Geert Wilders ist vorn dran bei der Kritik.
Viel hat sich ereignet seit meinem letzten Besuch. In den Niederlanden konnten wir eine Menge erstaunlicher Dinge erreichen. Wir haben erfolgreich damit angefangen, den Prozess der Islamisierung der Niederlande zurückzudrehen.
Wir haben das friedlich und in einem demokratischen Prozess durchgeführt. Kürzlich beging ein geistesgestörter, narzisstischer Psychopath aus Norwegen ein schreckliches Verbrechen. Kaltblütig ermordete er beinahe 80 unschuldige Mitbürger. Der Attentäter gab vor, ein besorgter Europäer zu sein. Er sagte, er habe diese Grausamkeiten begangen, weil es “bedeutungslos sei, am demokratischen Prozess teilzunehmen”.


Aber er liegt falsch. Der Massenmörder von Oslo mordete und verstümmelte Menschen, und er rechtfertigte dieses abscheuliche Verbrechen, indem er leugnete – ich zitiere -, “dass es im Entferntesten möglich sei, das System demokratisch zu ändern” – Ende des Zitats.
 
Aber er liegt falsch. Der Mörder aus Oslo behauptet fälschlicher Weise, er sei einer von uns. Aber er ist keiner von uns. Wir verabscheuen Gewalt. Wir sind Demokraten. Wir glauben an friedliche Lösungen.
Der Grund, warum wir den Islam zurückweisen, ist exakt die gewalttätige Natur des Islam. Wir glauben an Demokratie. Wir kämpfen mit der Macht unserer Überzeugungen, aber wir wenden nie Gewalt an. Unser Bekenntnis zu Wahrheit, Menschenwürde und einer gerechten und ehrenhaften Verteidigung des Westens erlaubt es uns weder, Gewalt zu benutzen, noch einem Zynismus oder der Verzweiflung nachzugeben. Wir schätzen die Traditionen eines Aleksander Solschenizyn, einer Jelena Bonner, eines Lech Walesa und Ronald Reagans. Diese Helden besiegten eine totalitäre Ideologie durch die Macht ihrer Überzeugung und ohne einen einzigen Schuss abzufeuern. Wie der Ex-Moslem und Islamkritiker Ali Sina in Reaktion auf das Osloer Massaker sagte: Wir erheben kein Schwert gegen die Dunkelheit, wir entzünden ein Licht.

So ist es. Wir entzünden das Licht der Wahrheit. Und die Wahrheit wird uns freimachen.
Die Wahrheit ist, dass der Islam erfolgreich mit demokratischen Mitteln bekämpft werden kann. Wir tun das in den Niederlanden. Sie können das in Deutschland auch machen. Lassen Sie mich erzählen, was wir in den Niederlanden seit meinem letzten Besuch in Berlin, vor weniger als einem Jahr, erreicht haben. Es wird Sie ermutigen. Was man in den Niederlanden erreichen kann, kann man auch in Deutschland erreichen.
Meine Partei, die Freiheitspartei, die 24 Sitze der 150 Sitze im Parlament hält, unterstützt eine Minderheitenregierung aus Liberalen und Christdemokraten. Wir tun das als Gegenleistung, damit die Einwanderung eingeschränkt wird, damit Verbrechen eingedämmt werden, um die kulturelle Relativierung zu stoppen und unsere traditionellen westlichen Freiheiten wieder herzustellen, wie zum Beispiel die Redefreiheit.
Die Partei für Freiheit ist nun weniger als ein Jahr in dieser Position, aber wir erreichen großartige Dinge.
Wir haben erreicht, dass die Niederlande bald die Burkas und Niqabs, die das Gesicht bedecken, verbieten werden. Wir werden die Einwanderung aus nicht-westlichen Ländern in den nächsten vier Jahren um bis zu 50 Prozent reduzieren! Wir werden Kriminellen mit Doppelstaatsbürgerschaft, die wiederholt schwere Straftaten begangen haben, die niederländische Staatsbürgerschaft entziehen!
  • Die Partei für Freiheit bringt eine Botschaft der Hoffnung in die Niederlande.
  • Die neue Politik wird an die Einwanderer mehr Forderungen stellen.
  • Die Integration wird nicht für jede Gruppe extra zurecht geschneidert.
  • Gegen Einwanderer, die die Gesetze nicht beachten, wird härter vorgegangen.
  • Diejenigen, die ihre Chance auf einen Job durch ihre Kleidung vermindern, werden weniger Zugang zu wohlfahrtsstaatlichen Leistungen kriegen.
Wir haben auch erreicht, dass anti-israelische Aktivitäten nicht länger mit niederländischen Steuern bezuschusst werden. Sogenannte humanitäre Hilfsorganisationen, die direkt oder indirekt anti-israelische Boykotte, Desinvestitionen und Sanktionen unterstützen, und die Israel das Existenzrecht absprechen, werden von der Regierung kein Geld mehr erhalten.
Die niederländische Regierung wird die Durban III-Konferenz gegen Rassendiskriminierung boykottieren, weil sie sich in ein Tribunal für Anschuldigungen gegen Israel verwandelt hat. Die Regierung wird unsere politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit Israel verstärken. Investieren, anstatt Beteiligungen abzuziehen, wird unsere Politik gegenüber Israel sein.
Wir stehen fúr Israel ein. Wir lieben Israel. Israel ist die einzigste Demokratie im Mittleren Osten. Israel ist Teil unserer Kultur.
Meine Freunde, was die Partei für Freiheit erreicht hat, zeigt, dass wir es schaffen können. Um einen Satz von Präsident Obama auszuleihen: Yes, we can! Wir können die Islamisierung unserer Gesellschaften stoppen. Das niederländische Beispiel zeigt, dass wir gewinnen können. David kann den Goliath besiegen.
Im vergangenen Juli hat die niederländische Regierung sogar etwas gemacht, was keine einzige andere Regierung vorher gewagt hat. Sie erhob standfest ihre Stimme gegen die Organisation der Islamischen Kooperation. Die OIC ist eine internationale Organisation von 57 islamischen Ländern, die meisten von ihnen barbarische Diktaturen. Diese OIC bildet den größten Stimmblock bei den Vereinten Nationen. Sie hatte die Tatsache kritisiert, dass niederländische Richter mich von allen Anklagepunkten der Beleidigung einer Gruppe, der Anstachelung zu Hass und Diskriminierung, freigesprochen hatten. Aber die niederländische Regierung stellte gegenüber der OIC klar, dass die Meinungsfreiheit in den Niederlanden nicht zum Verstummen gebracht wird. Sie sagte der OIC unverblümt: “Die niederländische Regierung distanziert sich voll von der Forderung, einen Politiker zum Schweigen zu bringen” – Ende des Zitats. Wir werden uns nie unterwerfen an die islamischen OIC-Tyrannen.
Wie Sie wahrscheinlich wissen, ertrug ich zwei Jahre die Quälerei, ein Verdächtiger in einem Kriminalfall zu sein. Ich wurde in Amsterdam mit der Anklage wegen Hassreden vor Gericht gezogen. Im vergangenen Juni endete diese Farce mit einem vollen Freispruch.
Die Niederländer lernten durch meinen Freispruch, dass die politische Debatte in ihrem Land noch nicht erstickt ist. Mein Freispruch war ein Sieg der Meinungsfreiheit. Die Niederländer lernten auch, dass sie sich kritisch zum Islam äußern dürfen. Sie lernten, dass der Widerstand gegen die Islamisierung kein Verbrechen ist. Sie lernten, dass es Hoffnung gibt und dass die Befreiung naht.
Mein Freispruch markiert den Gezeitenwechsel. Nicht nur in den Niederlanden, sondern in ganz Europa. Es ist der erste Dammbruch. Wir haben die Gegenwehr gestartet. Wir haben den Ideologen des Islams eine Botschaft gesendet. Tretet nicht auf uns herum!
Mein Freispruch hat eine Bedeutung, die weit über die Niederlande hinausgeht. Er hat eine Bedeutung für ganz Europa und die Freie Welt. Mein Freispruch legitimiert die Islamkritik. Er tut das auch in Deutschland und überall sonst.
In der Tat, warum solltet ihr Deutschen nicht dieselben Rechte genießen wie die Niederländer! Wenn friedlicher und demokratischer Widerstand gegen die Islamisierung kein Vergehen in den Niederlanden ist, warum sollte es eines in Deutschland sein?
Deshalb hier meine Botschaft an euch: Fahrt in eurem Kampf für die Freiheit und die Redefreiheit fort! Lasst nicht zu, dass eure Politiker und Richter euch weniger Rechte garantieren als den Niederländern.
Lasst euch nicht einschüchtern durch islamische und linke Gegner, die kreischen und schreien. Lasst euch nicht einschüchtern durch die Medien, die behaupten, dass ein Mörder, der seinen Glauben an den demokratischen Prozess verloren hat, irgendwie von uns beeinflusst wurde.
Meine Freunde, als ich euch letztes Jahr besuchte, konnte ich mir in meinen wildesten Träumen nicht vorstellen, dass wir Regierungspolitik beeinflussen könnten, so wie wir es getan haben.
Darum sage ich euch: gebt den Leuten, die euch einschüchtern möchten, nie nach! Gebt nie die Hoffnung auf! Verzweifelt nie! Ihr könnt immer noch das Blatt wenden. Man kann immer das Blatt wenden!
Es ist wahr: Deutschland ist nicht in derselben glücklichen Lage wie die Niederlande.
Als ich das letzte Jahr hier war, hatte Thilo Sarrazin gerade sein Buch “Deutschland schafft sich ab” veröffentlicht. Sarrazins Buch war ein Bestseller. Es traf einen Nerv. Über eineinhalb Millionen Exemplare wurden verkauft. Dies zeigt, dass die deutsche Gesellschaft für einen Wechsel reif ist. Aber politisch hat Sarrazins Buch bis jetzt noch nichts geändert. Im Gegenteil, Deutschlands politische Elite erhöhte die Geschwindigkeit der Islamisierung in Deutschland. Bundespräsident Wulff sagte: “Der Islam gehört zu Deutschland.” Kanzlerin Merkel sagte, Multikulti sei absolut gescheitert, aber sie fährt fort, den türkischen EU-Beitritt zu verteidigen. Die Ausbreitung des Islams geht in deutschen Klassenzimmern und auf Deutschlands Straßen durch den Bau neuer Moscheen etc. etc. unvermindert weiter.
Eure Situation hat sich verschlechtert, weil ihr – bis jetzt – noch keine Partei mit genug Wählerunterstützung habt, um die deutsche Politik zum Besseren zu wenden. Deutschland braucht eine rechte Partei, die nicht belastet ist mit Neonazi-Verbindungen und durch Antisemitismus, sondern die anständig und respektabel und auch standfest ist.
René Stadtkewitz arbeitet sehr hart daran, um Die Freiheit so erfolgreich zu machen wie die Partei für Freiheit in den Niederlanden. René, sind hier, um dir zu helfen! Weil Deutschland ein besseres Schicksal verdient hat, als es heute kriegt.
Meine Freunde, euer Land ist das politische Rückgrat Europas.
Deutschland ist das bevölkerungsreichste Land in Europa. Deutschland ist der wirtschaftliche Motor Europas. Wenn Deutschland krank ist, sind wir alle krank.
Letztes Jahr ermahnte ich euch: Hört auf damit, euch für Deutschland zu schämen. Es ist unfair, den deutschen Patriotismus auf den Nationalsozialismus zu reduzieren, so wie es unfair ist, Russland auf den Stalinismus zu reduzieren. Seid stolz auf euer Land. Nur wenn die Deutschen stolz auf Deutschland sind, werden sie in der Lage sein, für Deutschland einzustehen und Deutschland zu verteidigen. Und ihr müsst für Deutschland einstehen, genau so, wie die Partei für Freiheit in den Niederlanden für die Niederlande einsteht. Wir müssen alle für das Überleben unserer Nationalstaaten einstehen, weil unsere Nationalstaaten die demokratischen Freiheiten verkörpern, die wir genießen.
Ohne den Nationalstaat kann es keine vollständige nationale politische Freiheit geben. Darum müssen wir gute Patrioten sein. Patriotismus wird oft als Faschismus gebrandmarkt. Aber Patriotismus ist kein Faschismus. Im Gegenteil. Jeder Demokrat und Verteidiger der Freiheit muss per Definition ein Patriot sein. Eine Seele braucht einen Körper. Der Geist der politischen Freiheit kann außerhalb des Körpers des Nationalstaates nicht gedeihen. Der Nationalstaat ist der politische Körper, in dem wir leben. Darum müssen wir den Nationalstaat erhalten und pflegen. So können wir die Freiheit und die Demokratie, die wir genießen, an unsere Kinder weitergeben.
Ohne einen Nationalstaat, ohne Selbstregierung, ohne Selbstbestimmung, kann es für ein Volk weder Sicherheit, noch die Erhaltung seiner Identität geben. Dies war die Einsicht, die die Zionisten dazu brachte, den Staat Israel wieder einzurichten. Theodor Herzl sagte, dass es einen jüdischen Staat geben müsse weil – ich zitiere – “was wir wollen, ist eine neue Blüte des jüdischen Geistes”.
Liebe Freunde, wir brauchen dringend eine neue Blüte des deutschen Geistes. Seit Jahrzehnten schämen sich die Deutschen für sich selbst. Sie waren lieber Europäer als Deutsche. Und sie zahlten dafür einen teuren Preis. Wir haben alle dafür einen teuren Preis bezahlt.
Europa ist keine Nation; es ist ein Bündel von Nationen. Die Stärke Europas ist seine Vielfalt. Wir sind eine Familie, aber wir leben in verschiedenen Körpern. Unsere Kulturen sind die Zweige einer gemeinsamen jüdisch-christlichen und humanistischen Kultur, aber wir haben verschiedene nationale kulturelle Identitäten. Und so sollte es auch sein.
Uniformität ist ein Charakteristikum des Islams, aber nicht Europas. Der Islam löschte die nationale Identität der Völker, die er eroberte, aus. Die koptische Identität Ägyptens, die indische Identität Pakistans, die assyrische Identität des Iraks, die persische Identität des Irans, sie alle wurden weggewischt, bekämpft oder diskriminiert bis auf den heutigen Tag. Der Islam will alle Nationen durch die sogenannte Ummah ersetzen, die gemeinsame Identität der Nation des Islams, der sich alle unterordnen müssen und in der alle nationalen Identitäten untertauchen müssen.
Der Islam versuchte, Europa zu erobern, hatte aber bisher keinen Erfolg. Darum konnten wir Europäer unsere verschiedenen eigenen Identitäten als Nationalstaaten entwickeln. Wenn wir die behalten wollen, müssen wir zusammenstehen gegen die Mächte, die unsere Identitäten bedrohen. Heute sind wir mit zwei gefährlichen Mächten konfrontiert: der Islamisierung und der Europäisierung.
Als ich das letzte Jahr hier war, sprach ich ausführlich über die Bedrohung durch den Islam. Heute will ich eure Aufmerksamkeit auf die Bedrohung durch die Europäisierung lenken. Mit Europäisierung meine ich die Ideologie, die fordert, dass unsere souveränen Nationalstaaten in einem paneuropäischen Superstaat aufgehen sollen.
Die Gründungsväter der Europäischen Union glaubten, dass, um einen zukünftigen Krieg in Europa zu vermeiden, die europäischen Nationen und speziell Deutschland in, was der Vertrag “eine immer engere Verbindung unter den Völkern Europas” nannte, einzuschließen seien. Robert Schuman sagte, dass es das Ziel der EU sei – ich zitiere – “Krieg nicht nur undenkbar zu machen, sondern materiell unmöglich” – Ende des Zitats.
Die Eurokraten denken, dass die Nationalstaaten im Allgemeinen – und speziell Deutschland, Europas größter Nationalstaat – das Problem seien. Sie liegen falsch. Der wirkliche Grund für den Zweiten Weltkrieg ist nicht der deutsche Nationalstaat gewesen – es war der Totalitarismus der Nazis.
Es gibt kein Problem mit Deutschland. Der Grund für den Krieg war die Nazi-Ideologie. Das Heilmittel gegen Totalitarismus ist nicht die Bildung eines Superstaates. Das Heilmittel ist die Einführung von direkteren Formen der Demokratie bis auf die tiefstmöglichen Ebenen. Anstatt Deutschland und andere Nationalstaaten ihrer Souveränität zu berauben, hätten die Nachkriegsführer in unseren Ländern ein System wie in der Schweiz einführen sollen. Kleine Einheiten sollten ein hohes Maß an lokaler Souveränität besitzen. Dem einzelnen Bürger sollte ein direktes demokratisches Mitspracherecht über sein eigenes Schicksal und das seiner Gemeinde gegeben werden.
Stattdessen hat man die Völker Europas ihrer Souveränität beraubt, die ins weit entfernte Brüssel verschoben wurde. Entscheidungen werden nun von nicht gewählten Bürokraten hinter verschlossenen Türen getroffen. Das ist nicht die Art der Demokratie, die wir wollen!
Wir wollen weniger Bürokratie! Wir wollen mehr Demokratie! Wir wollen unsere eigene Souveränität behalten. Wir wollen uns selber regieren! Wir wollen unabhängig und frei bleiben! Wir wollen Herr im eigenen Haus sein.
Im Dezember 1991 forderte der Maastricht-Vertrag eine einheitliche europäische Währung. Der niederländische Gulden und die D-Mark wurden auf dem Altar der europäischen Einigung geopfert. Helmut Kohl verkaufte dieses Projekt an die Deutschen als – ich zitiere – “eine Frage von Krieg oder Frieden” – Zitatende. Der Euro wurde präsentiert als “ein Friedensengel”, den die Deutschen durch Aufgabe der D-Mark sponsern sollten. Während der vergangenen sechs Jahrzehnte haben deutsche Politiker den Deutschen erzählt, dass der Nationalstaat, und speziell Deutschland, so gefährlich seien, dass sie geschwächt werden müssen. Die Deutschen mussten Europäer anstatt Deutsche werden. Um dieses politische Projekt zu erreichen, wurde die nationale und monetäre Souveränität preisgegeben. Ökonomische und nationale Interessen wurden auf dem Altar der sogenannten Europäisierung geopfert.
Alle Länder, die sich dem Euro anschlossen, verloren die Macht, ihre Währungen an ihre eigenen ökonomischen Notwendigkeiten anzupassen. Sie haben als Konsequenz in der Folge alle gelitten. Die Währungen mancher Länder sind unterbewertet, die Währungen anderer überbewertet; sie alle müssen gemeinsam die Lasten anderer Länder tragen, auch wenn die letzteren unter selbst verschuldeten Problemen, Korruption oder Betrug leiden.
Das monetäre System Europas hat einigen Ländern einen Freifahrtschein auf Kosten anderer gegeben, wobei diejenigen, die betrügen, diejenigen, die die Zeche zahlen, erpressen können. Diese Farce muss aufhören.
Wie Theodor Herzl sagte: Der Charakter der Menschen kann durch Wohltätigkeit ruiniert werden. Dies trifft zu auf die Empfänger der Wohltaten, aber auch auf die Spender. Die sogenannte pan-europäische Solidarität ruiniert uns buchstäblich. Wir haben schon genug für Europa gezahlt.
Dasselbe trifft für die Niederlande zu. Unsere Bürger müssen nicht für die Schulden anderer bezahlen!
Meine Freunde, eure Partei Die Freiheit verkörpert die beste Hoffnung für Deutschland. Da eure Partei die einzige in Deutschland ist, die die Courage hat, laut und klar zu sagen, dass Länder, die ihre Schulden nicht bezahlen können, den Euro verlassen sollten. Ich stimme voll zu: Krisenländer sollten den Euro verlassen!
Meine Freunde, die Zeit rennt davon. Wir müssen um der Demokratie willen und wegen dem zukünftigen Wohlergehen unserer Kinder handeln. Der frühere sowjetische Dissident Vladimir Bukovsky warnt, dass das europäische Projekt eher Konflikte wahrscheinlicher macht, anstatt Krieg zu verhindern. Er zieht eine Parallele zwischen der EU und der früheren Sowjetunion, die auch die Gefühle der einzelnen Nationalitäten unterdrückte. Als die ökonomische Realität das politische Projekt der Sowjets besiegte, kamen die unterdrückten Gefühle der verschiedenen Nationalitäten mit Macht zurück und zerstörten die Union. Bukovsky fürchtet, dass sich dasselbe in Europa ereignen kann, wenn wir die Expansion des europäischen Molochs nicht stoppen.
Die europäischen Führer behaupten, dass der einzige Weg, die momentane Krise zu stoppen, noch mehr europäische Herrschaft sei. Sie fordern mehr Macht für Brüssel. Sie liegen falsch. Mehr Europa macht nur alles schlimmer. Wir müssen ihrem Versuch einer weiteren Zentralisierung die Stirn bieten.
Wir wollen nicht mehr Europa! Der EU fehlt es an Demokratie, Verantwortung und Transparenz. Darum lehnen wir sie in dieser Form ab. Wir wollen weniger Europa! Lasst uns hoffen, dass das deutsche Bundesverfassungsgericht am nächsten Mittwoch die nationale Souveränität beschützt.
Als nationaler Gesetzgeber in den Niederlanden erlebe ich Tag für Tag, wie wenig wir noch zu sagen haben über unser eigenes Schicksal. Man erwartet von uns, dass wir Gesetze durchwinken, die vom Brüssel gemacht wurden. Die 27 EU-Kommissare treffen sich hinter verschlossenen Türen mit ihren Kollegen. Sie verhandeln geheim und treten dann vor, um ihre Abmachungen anzukündigen. So funktioniert dieses System.
Kürzlich ging eure Kanzlerin, Frau Merkel, nach Paris. Zusammen mit Präsident Sarkozy kündigte sie Pläne an für eine Wirtschaftsregierung in der Eurozone.
Wir sind dagegen. Wir wollen, dass unsere nationalen Parlamente über unsere Wirtschaftspolitik entscheiden. Wir wollen das Geld unserer Steuerzahler nicht in Ländern der Eurozone, wie etwa Griechenland, ausgeben. Lasst diejenigen, die uns betrogen haben, die ihre Wirtschaft schlecht gemanagt haben, oder die törichterweise über ihre Verhältnisse gelebt haben, für sich selber sorgen.
Darüberhinaus verbieten die EU-Verträge sogenannte ‚bailouts’.
Die Partei für Freiheit ist gegen jeden Bailout. Die niederländische Minderheitsregering kann sich nicht auf unsere Unterstützung in dieser Hinsicht verlassen. Heute wird diese in die falsche Richtung laufende Euro-Politik von den europhilen linken Oppositionsparteien unterstützt. Ich wiederhole: wir werden niemals die niederländische Regierung bei ihren Bailout-Plänen unterstützen, auch nicht wenn die Regierung darüber die Unterstützung der Linken verlieren würde.
Wir haben abgestimmt, und wir werden abstimmen gegen jeden Plan, anderen Ländern aus der finanziellen Klemme zu helfen. Souveräne Staaten müssen für sich selbst sorgen. Das ist es, was Souveränität bedeutet: Freiheit und die Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen.
Unsere Völker ärgern sich über die Tatsache, dass sie für andere bezahlen müssen. Unsere Völker ärgern sich über die permanente Veräußerung der Macht aus ihren Nationalstaaten. Sie sorgen sich um ihre Nation, weil sie sich um Demokratie und Freiheit und das Wohlergehen ihrer Kinder sorgen. Sie sehen ihre demokratischen Rechte und ihre Jahrhunderte alten Freiheiten in ihrer Nationalflagge.
Aber es ist noch mehr. Die nationale Identität bindet ein Individuum an ein Erbe, eine Tradition, eine Loyalität und eine Kultur. Die nationale Identität ist auch eine einschließende Identität. Sie betrachtet jeden Menschen als gleichberechtigt, egal welcher Religion oder Rasse, der willens ist, sich in die Nation zu assimilieren, indem er das Schicksal und die Zukunft eines Volkes teilt.
Meine Freunde, wir müssen die politische Macht zurück an den Nationalstaat geben, im Namen der Demokratie, im Namen der Freiheit, im Namen der Menschenwürde. Indem wir die Nationalstaaten verteidigen, verteidigen wir unsere eigene Identität. Indem wir unsere Identität verteidigen, verteidigen wir unsere Freiheiten. Indem wir unsere Freiheit verteidigen, verteidigen wir unsere Würde.
Ich fordere euch auf: Steht auf für den Nationalstaat. Seid stolz auf euer Land!
In seiner Abschiedsadresse als amerikanischer Präsident sagte Ronald Reagan, dass das, worauf er während seiner Präsidentschaft am meisten stolz sei – ich zitiere -”das Wiederaufleben des Nationalstolzes, den ich den ‚Neuen Patriotismus’ nannte”, gewesen sei – Ende des Zitats.
Europa braucht neue patriotische Strömungen. Wie brauchen die Wahren Finnen und Wahre Dänen, Wahre Franzosen und Wahre Iren, Wahre Niederländer und, meine Freunde, wir brauchen Wahre Deutsche.
Reagan sagte, dass wir unseren Kindern lehren müssten, was unser Land ist, für was es steht und was es in der langen Geschichte der Welt repräsentiert. Er sagte, dass die Amerikaner – ich zitiere – “eine Liebe für das Land und eine Wertschätzung seiner Institutionen” bräuchten.
Reagans Worte passen auch auf uns Europäer. Wir brauchen eine Wiedererweckung des Nationalstolzes, eine Liebe zum Land und seinen Institutionen. Unsere nationalen Parlamente sind unsere demokratischen Institutionen. Wir müssen sie verteidigen.
Meine Damen und Herren, liebe Freunde, ich habe genug gesagt. Es ist Zeit zu handeln. Wir müssen uns beeilen. Die Zeit für Deutschland, für die Niederlande, für all die anderen großen Nationen Europas läuft ab. Wie Ronald Reagan sagte: “Wir müssen heute handeln, um das Morgen zu bewahren”.
Hier eine kurze Zusammenfassung von fünf Dingen, die wir tun müssen, um unsere Freiheiten zu bewahren:

  • Zuerst müssen wir die Meinungsfreiheit verteidigen. Es ist die wichtigste unserer Freiheiten.
  • Zweitens müssen wir den Kulturrelativismus beenden. Unsere westliche Kultur ist anderen Kulturen weit überlegen.
  • Drittens müssen wir die Islamisierung stoppen. Mehr Islam bedeutet weniger Freiheit. Es gibt schon genug Islam in Europa. Einwanderer müssen sich assimilieren und sich unseren Werten anpassen.
  • Viertens müssen wir das Recht wieder herstellen, über unser eigenes Geld zu entscheiden. Wir sollten nicht die Schulden anderer bezahlen. Das Überleben des Euro sollte nicht als Entschuldigung dienen, um Länder zu belohnen, die gezeigt haben, dass sie es nicht wert sind, zur Eurozone zu gehören.
  • Fünftens müssen wir die Vormachtstellung und Souveränität des Nationalstaates wieder herstellen. Unsere Nationen sind das Erbe, das uns unsere Väter vermacht haben und das wir unseren Kindern vermachen wollen. Wir sind die freien Männer und Frauen des Westens. Wir sind die wahren Männer und Frauen des Westens.  
  • Wir treten nicht für einen Superstaat ein. Wir treten für unser eigenes Land ein.
Ihr steht für Deutschland. Ich stehe für die Niederlande. Andere stehen für die Schweiz, für Dänemark, Finnland, Frankreich, Spanien und all die anderen freiheitsliebenden Nationen Europas. Zusammen repräsentieren wir die Nationen Europas. Wir stehen zusammen.
Wir werden fest bleiben. Wir werden überleben. Wir werden unsere Freiheiten verteidigen. Wir werden frei bleiben.
Ich wunsche der Partei Die Freiheit und René Stadtkewitz viel Erfolg bei den Abgeordnetenhauswahlen am 18 September.
Dankeschön!

Mittwoch, 31. August 2011

Die Antennenstandorte für IK-Radio

Da stehen die Sender und Antennen
von IK-Radio!
von Qualtiero Ghiacciolino

 

 
Vor wenigen Tagen haben wir über IK-Radio berichtet. Ich hatte ihnen versprochen noch ein paar weitere Informationen darüber zu geben. (soweit wir dies  verantworten können) Anfangen werden wir mit dem Sender in Norwegen, weil dieser wegen seiner starken Richtantenne eine hohe Bedeutung bekommen wird. Doch dazu später etwas mehr. Zunächst  die Beschreibung der Anlage und ein paar technische Kniffs.

Anmerkung: Im von mir geschriebenen Text sind zahlreiche Links eingebaut, welche direkt auf grundlegende oder ergänzende Informationen hinweisen. Bitte nutzen sie die Möglichkeit, da dieses Thema sehr komplex ist. Einen Link erkennen sie, wenn die Textstelle etwa diese Farbe hat.

 
Wer einen Rundfunksender plant - völlig gleichgültig ob dieser legal oder nicht erlaubt ist - hat zunächst einmal eine Menge an Geld zu investieren. Bei mir ist das zum Glück nicht so. Schon vor sehr langer Zeit, als noch niemand von Ebay und Co sprach, habe ich mir - aus unterschiedlichen Gründen 5 Kurzwellen-Sender besorgt, alle 5 vom gleichen Hersteller von Rohde und Schwarz, jener bekannten und weltberühmten Firma im Rundfunksenderbau. Über einen befreundeten Händler in Aachen, welcher gebrauchtes "Broadcast-Equipment" -  also Ausrüstung für Rundfunksender - vertreibt, konnte ich  5 Stück SK1 besorgen. Hier ein Foto von einem der Sender:

 
Foto links: Das ist einer der Sender die wir einsetzen werden. Zwar sind die Geräte - rein technisch gesehen - schon alt (Bauzeit Anfang der 60er Jahre) aber sie sind alle in einem absoluten Spitzenzustand! Sie wurden noch vor 5 Jahren beim Hersteller genearalüberholt und standen seither eingemottet bei mir herum. Theoretisch ist eine Leistung von 1500 Watt möglich, wir werden sie jedoch mit nur 800 Watt betreiben. Die Sender selbst sind noch komplett mit Röhren bestückt, Halbleiter oder gar Intergrierte Schaltkreise sind nicht zu finden. Die Sender, sind auch heute noch bei einigen kleineren Rundfunkstationen im Einsatz und leisten dort eine hervorragende und zuverlässige Arbeit.
Übrigens: Zwei dieser Sender habe ich bereits während des Bosnienkrieges betrieben. Mein Sender "Radio Slobodna" (bitte nicht mit dem heutigen legalen Sender "RadioSlodnaBosna"  verwechseln) hatte ich von Italien und von Bosnien (dort im LKW eingebaiut) betrieben. Leider gingen beide Sender verloren, der eine wurde von den Serben aufgebracht, der andere in Italien brannte ab.

 
Wer sich auf dem Gebrauchtmarkt für solche Sender umschaut, zahlt auch heute noch -wenn die Geräte in einwandfreiem Zustand sind - rund 7000,- Euro oder mehr für solche Sender. Als ich sie gekauft habe waren sie noch erheblich teurer. Aber das ist Schnee von gestern und vorgestern. Schon vor längerer Zeit wollte ich die Sender in Betrieb nehmen, ebenfalls für ein islamkritisches Radio. Leider haben mich die - bei einigen von ihnen -  bekannten gesundheitlichen Gründe daran gehindert. Die aktuellen Angelegenheiten und auch  die sprachliche Gängelung in einem islamkritischen Internet-Forum, hat mich dazu bewogen, das Projekt "islamkritisches Radio" wieder aufleben zu lassen. Der gegenwärtige Zeitpunkt scheint mir gut geeignet zu sein um dieses Projekt Realität werden zu lassen.
In Deutschland ist es höchstgefährlich einen "Politischen Piratensender" zu betreiben!
Machen wir uns nichts vor: Das Betreiben eines illegalen Senders ist in Deutschland sehr problematisch . Zwar ist das unerlaubte Senden von Rundfunkprogrammen (und anderem unerlaubten Sendebetrieb) nur noch eine Ordnungswidrigkeit, (also kein Straftatbestand mehr), jedoch sind die Busgelder, die dafür ausgesprochen werden zum Teil sehr drastisch. Hier kommt leicht ein hoher 5stelliger Betrag zusammen, weil die zuständige Überwachungsbehörde - die Bundesnetzagentur - auch den Ermittlungsaufwand in Rechnung stellt. Bei einem politischen Sender - und Islamkritik ist höchstpolitisch - werden die zuständigen Staatsanwälte sehr schnell auch den Begriff der Volksverhetzung in die Anklage miteinbauen. Ich persönlich betrachte den hier angwendeten Paragrafen 130 Abs. 1  des Strafgesetzbuches  bei Islamkritik für falsch, jedoch ein nach oben strebender Staatsanwalt, könnte das so sehen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich die Sender ausserhalb Deutschlands zu plazieren und zu betreiben.
Doch wohin mit den Sendern?
Wenn man also im beabsichtigten Zielgebiet - in unserem Fall dem deutschen Sprachraum - keine Sender aufstellen darf, dann muß man folgende Überlegungen anstellen:
  1. Wie kann das Zielgebiet erreicht werden?
  2. Welche Frequenz eignet sich dafür?
  3. Welche Sendeleistung brauch ich dafür?
  4. Welche Antenne eignet sich und wie hoch muss die sein?
Zwischen allen vier Fragen besteht ein direkter Zuammenhang, welcher sich - zumindest nicht für den Laien -  mit einfachen Antworten aufdröseln lässt. Um es doch zu können, bedarf es eines gewissen Grundwissens in der Ausbreitung von Funkwellen. Nachdem dieses Blog nun nicht die geeignete Plattform für einen Grundkurs in der Wellenausbreitung sein kann, hier ein kurzer Abriss im Schnelldurchgang:
Funkwellen - insbesondere die der Kurzwelle im Bereich zwischen 3 und 30MHz ( 1 Hz ist ein Schwingungszug - also eine Sinuskurve - in einer Sekunde, 1MHz ist eine Million Schwingungen in der Sekunde usw.) nehmen für ihre Ausbreitung zwei physikalisch bekannte Wege:
Die Bodenwelle und die Raumwelle.
 
Unter den Bodenwelle versteht man die Ausbreitung der Funkwellen entlang der Oberfläche auf der Erde. Diese findet ihre Begrenzung an natürlichen (Bergen, Flüssen ect.) und künstlichen (Gebäuden, Türmen usw.) Hindernissen. Man sagt aus Faustregel, dass die Funkwellen sich "Quasi Optisch" ausbreiten, also der Horizont eine natürliche Grenze bildet. Allerdings gilt diese Feststellung  nur für die ganz kurzen Wellen z.B. im UKW- oder Mikrowellen-.Bereich. Auf Kurzwelle kann das Funksignal auch über den Horizont hinausgehen, so dass (abhängig von der Frequenz) 30 bis 100km möglich sind. Danach kann das Signal nicht mehr aufgenommen werden, gleichgültig mit welcher Sendeleistung ausgestrahlt wird.
 
Bild rechts: Auf der nebenstehenden Skizze sind Boden und Raumwelle dargestellt! Erkennbar ist, dass das Radiosignal entlang des Erdboden wandert, die Raumwelle zur Erde zurück geworfen wird. Den Bereich vom Ende der Bodenwelle bis zum Anfang der Raumwelle nennt man "Tote Zone" weil dort das Signal des Senders nicht empfangen werden kann. Die Skizze stamm aus dem Antennenbuch von Rothammel. Welche Frequenz an welcher Schicht der Ionossphäre reflektiert wird, hängt von der Tageszeit und dem Grad der Ionosierung ab. Mehr dazu im Text. In der "Toten Zone" kann das gewünschte Signal nicht empfangen werden.
 
Unter der Raumwelle versteht man den Anteil des Funksignals, welches in den Weltraum abgestrahlt und von dort wieder reflektiert wird. Durch diese Reflexion ist es z.B. möglich, dass ein Sender aus Südamerika in Deutschland gehört werden kann. DIe Reflexionspunkte sind nicht für jede Frequenz gleich, sondern liegen in unterschiedlichen Höhen über der Erde. Sind die Reflexionspunkte einzelner Frequenzbereiche bekannt, so kann man nun seinen Senderstandorte so wählen, dass die gewünschten Zielgebiete mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden können. Dies nutzen auch die kommerziellen Rundfunksender aus .
 
Foto links: Sehr schön erkennt man an der nebenstehenden Grafik, wie das Funksignal an der Ionossphäre reflektiert wird. Man erkennt jedoch auch, dass unter bestimmten Voraussetzungen, das Signal erst entlang der Schichten wandert um erst später auf die Erde zurück zu kommen. Auch diese Grafik ist von Karl Rothammels Antennenbuch.
Ein kleines Beispiel dazu:
 Damit der chinesische Staatsrundfunk gezielt die Hörer in Deutschland erreichen konnte, hat er mehrere leistungsstarke Sender in Albanien um auf den Frequenzen 5970kHz und 7380 kHz den deutschsprachigen Raum zu erreichen. Diese Sender gehörten über viele Jahre zu den absolut stärksten Kurzwellensendern in Europa. Würden die Sender in Albanien anstatt auf den obigen Frequenzen z.B. auf 12m , also so um 25Mhz senden, wäre es nicht möglich (außer bei besonderen Bedingungen auf der Sonne).
 
Die Ionossphäre ist keine gleichbleibende homogene Schicht, sondern ist in unterschiedliche Zone aufgeteilt, welche sich tagsüber anders als in der Nacht verhalten. Ein afrikanischer Sender ist z.B. auf der Mittelwelle (500 bis 1600 kHz) tagüber unter keinen Umständen zu hören, nachts fallen die Sender so stark ein, dass manchmal Ortssender weggedrückt werden. Dies war auch der Grund dafür, dass z.B. auf der Kopenhagener Wellenkonferenz die Belegung der einzelnen Frequenzen von der ITU (International Telekommunikation Union) festgelegt wurden. Um die Vorgänge in der Ionossphäre zu verstehen, empfehle ich, die Seiten von Peter Rachow aufmerksam zu studieren. Besser könnte ich es auch nicht erklären.
 Wie erreichen wir nun den deutschen Sprachraum?
Wer mit so kleiner Leistung wie wir, den kompletten deutschen Sprachraum,  muss genau über die Ausbreitung der in Frage kommenden Frequenzbereich Bescheid wissen. Um sich darüber ein ungefähres Bild zu machen, empfiehlt sich über einen längeren Zeitraum mögliche Frequenzen (oder Nachbarfrequenzen) zu beobachten. Dies habe ich lange (über 5 Jahre und mehr) getan. Um einen Sender zu bekommen der Deutschland, Österreich, die Schweiz und Südtirol erreicht sicher zu bekommen, müssen die Sender entsprechend entfernt sein. Zu nah an Deutschland sind sie in dort nicht zu hören, zu weit weg ist das Empfangssignal zu schwach.
Ein sehr gutes Instrument um Beobachtungen zu machen, ist der Amateurfunk, weil dort immer wieder - und rund um die Uhr - Sendestationen zu hören sein werden. So habe ich z.B. das sogenannte 40m-Band (7000 bis 7200 kHz) der Funkamateure beobachtet (von unterschiedlichen Empfangsorten aus) und folgendes festgestellt:
 
  1. Vom Süden aus ist es ideal eine Sendestation in Mittelitalien und/oder Sardinien zu betreiben, Damit erreicht man dann sicher einen Bereich zwischen Frankfurt am Main und etwa Hamburg. Durch die Erdkrümmung sind die Alpen nicht im Weg und der erste Reflexionspunkt an der Ionossphäre liegt nahezu ideal um das Zielgebiet zu erreichen.
  2. Will man den Osten Deutschlands (natürlich wird es Überlappungen geben) Rostock und Cottbus erreichen, wäre ein Senderstandort nahe der Nordseeküste zwischen Amsterdam (Niederlande) und Antwerpen (Belgien) genial.
  3. Um den Süden Deutschlands, Östereich und die Schweiz zu erreichen, bedarf es eines idealen Standortes in Südnorwegen mit einer leistungsstarken Antenne. Ab einer Linie von ca Koblenz bis Frankfurt/Oder und weiter nach Süden kann damit alles abgedeckt werden.
Die Standortfragen waren also nach EInsatz von einigem Hirnschmalz und viel Fleißarbeit geklärt. Und so werden die Sender in Südnorwegen, in West-Niederlanden oder Belgien und in Mittelitalien/Sardinien oder Südkorsika aufgebaut werden müssen.
 
Unsere Anlage in Norwegen:
Ohne zuviel zu verraten, wird der Sender in Südnorwegen irgendwo am Ytre Oydnavatnet, einem wunderschönen in Nord-Südrichtung ausgedehnten See aufgebaut. Ein zufällig im Internet gefundenes Fotos zeigt die Schönheit und die ideale Lage für einen Kurzwellen-Sender.
In dieser herrlichen Gegend steht der norwegische Sender von IK-Radio
Mit Hilfe der herrlichen Einrichtung von Google-Earth kann ich den geographischen Standort ebenfalls in einem übersichtlichen Bild hier zeigen. Man erkennt 1.) die ideale Lage des See und damit 2.) der optimalen Ausrichtungsmöglichkeit der Antenne, die ich für diesen Standort vorgesehen habe.
 
 
Wer dieses Images von Google-Earth genau anschaut, erkennt die geographische Position der Antenne. Zwar sind wir dort nur in rund 160m Höhe über NN (Normal Null - also Seehöhe) aber durch die Montage der Antenne ind rund 50m Höhe, hat die Antenne einen sehr guten Wirkungsgrad.  Unsere Antenne ist in Norwegen eine Rhombus-Antenne!
Was ist eine Rhombus-Antenne?
Dem Grunde nach ist eine Rhombus-Antenne nichts anderes wie ein mit einem besonderen Kniff versehenen Langdraht, wobei Langdraht (also langer Draht) im wörtlichen Sinne zu verstehen ist. In der Funktechnik versteht man unter einem Langdraht, einen Draht welcher länger als die benutzte Wellenlänge ist. Bei einem Kurzwellensender, mit einer Frequenz von 7380 kHz ist die Wellenlänge (wird mit dem griechischen Buchstaben Lambda bezeichnet) rund 40m. Damit eine Rhombus-Antenne möglichst wirkungsvoll ist sollte sie, 3, 4, 5 oder noch mehr Wellenlängen lang sein. Je höher die Anzahl der Wellenlängen umso höher ist der Wirkungsgrad der Antenne.
Von oben betrachtet sieht die Antenne wie eine Raute aus, wobei die 4 Schenkel immer gleich lang sind. In unserem Fall sind die Schenkel 4 Lambda lang, was eine Gesamtlänge von rund 162m ergibt. An der breitesten Stelle hat die Raute einen Öffnungswinkel von rund 40°, so dass sich eine Breite von ca 60m ergibt. Eine einfache Skizze können sie nachfolgend betrachten:
 
 
Leider ist die Kopie der Skizze nicht besonders scharf geworden. Trotzdem ist das Prinzip zur erkennen: Jeder der 4 Schenkel ist 4 Lambda lang (also rund 162m) Links ist die Speiseleitung vom Sender, bzw. von der Senderanpassung zu erkennen. Wird die Antenne wie in der obigen Skizze gezeigt betrieben, strahlt sie sowohl nach rechts als auch nach links. Wird die Antenne auf der rechten Seite durch einen geeigneten Schluckwiderstand von 600 Ohm abgeschlossen, hat die Antenne eine ausgeprägte Richtwirkung in eine Richtung. Diese Eigenschaft nutzen wir so aus, dass wir in südliche Richtung abstrahlen. Durch die geographische Lage des Geländes erreichen wir einen sehr flachen Erhebungswinkel von rund 20°. Dies ist für unsere Zwecke absolut ideal.  Die Kopie der Skizze stammt aus dem Antennenbuch von Karl Rothammel
 
Ich denke, dass wir die Sendeanlage so beschrieben haben, dass sie meine Damen und Herren erkennen, was bei der Planung und dem Aufbau berücksichtigt werden muss um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Ich wollte sie nicht mit einem zuviel an Technik überfordern, daher habe ich mich auf das Minimum beschränkt, dass zum Verständnis unbedingt erforderlich war. Ich hoffe, dass mir dies gelungen ist.

Sollten sie noch fragen haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.
 
Ergänzung vom 1.September 2011:
Mir hat es keine Ruhe gelassen, dass die Skizze über die Rhombus-Antenne so schlecht und verschwommen ist. Muss wohl an meinem schlechten Scanner liegen. Ich habe nun selbst eine Grafik angefertigt, die technisch zwar nicht brilliant, jedoch nicht so unscharf ist wie der eingespielte Scan.
Hier also meine Skizze:
 
 
Bild oben: Hier also noch mal die Rhombus-Antenne. Deutlich zu erkennen sind die 4 Schenkel, von denen jeder rund 162m lang ist. Die Ankopplung an den Sender erfolgt über die links im Bild befindliche Hühnerleiter, welche zuerst zu einem Antennenabstimmgerät und dann über passendes Koaxialkabel zum Sender geht. Der blau eingezeichnete Schluckwiderstand ist eine Selbstanfertigung, da im Handel kaum entsprechende Widerstände zu finden sind. Der tatsächliche Antennengewinn wurde mit 12dB berechnet. Dies bedeutet für die Praxis, dass die tatsächliche abgestrahlte Leistung bei einer Speisung mit 800 Watt tatsächlich rund 12800 Watt (also 12,8 kW) in eine Richtung abgestrahlt werden. Das ist für eine Kurzwellenantenne sehr sehr viel. Vielleicht wird so auch verständlich, dass wir so gut zu hören sind im deutschen Sprachraum. Die Strahlungskeule - also die Breite des Signals - beträgt rund 40°, so dass tatsächlich das Zielgebiet wie geplant abgedeckt werden kann.
Ergänzung vom 2. September 2011: Ausbreitungsprognose:
 
Wichtig für eine Erreichbarkeitsplanung eines Zielgebietes ist die Wahrscheinlichkeits-berechnung bzw. die Frequenzbeobachtung. Besonders erfreulich ist es, wenn die eigenen Berechnungen durch Prognose-Programme bestätigt werden können. Dies ist auch mir gelungen. Mit einem technisch hervorragenden Programm, nämlich dem Programm "Funkprognose" von Uwe Runte aus München ist mir das gelungen.
 
Hier ein Bildschirmausdruck in der Übersicht:
 

Zur Vereinfachung habe ich als Startort Oslo und als Zielort Nürnberg als Vorgaben verwendet. Unten rechts im Bild erkennt man die Feldstärkerverteilung auf dem Übetragungsweg, die noch deutlich besser ist, als ich es ursprünglich durch Beobachtungen und Berechnungen ermitteln konnte. Es steht also nichts im Weg um IK-Radio nicht mit guter Qualität empfangen zu können.

Dienstag, 30. August 2011

Na also es geht doch: Moschee wird nicht gebaut!

Salafitische Großmoschee in Salt (Katalonien)
wird nicht gebaut!

Gefunden bei: SOS-HEIMAT


Erst vor wenigen Tagen haben wir über einen geplanten Moscheebau in Salt in Katalonien berichtet. Inzwischen ist bekannt, die Menschen haben den Bau wirkungsvoll verhindert. Hier der ausführliche Bericht von SOS-Heimat:

Aus Sorge vor der fortschreitenden schleichenden Islamisierung ihrer Heimat hatte die „Plattform für Katalonien“ (PxC) unter ihrem Führer Josep Anglada am 27. August zu einer Demonstration gegen die geplante Errichtung einer salafitischen Großmoschee in der Stadt Salt bei Girona aufgerufen, doch wurde diese Demonstration wegen einer angeblichen Parallelveranstaltung junger Muslime von der Polizei bzw. vom Innenministerium und in letzter Instanz vom Obergericht von Katalonien untersagt.

In der Begründung der Gerichts heißt es lapidar, dass „diese Demonstration die öffentliche Ordnung stören würde und schon mit Rücksicht auf die soziale Lage in Salt nicht zulässig sei, weil 30-35% der dort lebenden Menschen aus Ländern stammten, wo zumeist die islamische Religion praktiziert wird“; zudem würde eine geplante Parallelveranstaltung junger Muslime die Aufmerksamkeit der Polizei erfordern.

Bei der „geplanten Parallelveranstaltung“ handelte es sich tatsächlich um einen Aufruf zu einer Gegendemonstration, wozu die „jungen Muslime“ — gemeint sind Nordafrikaner, zumeist Marokkaner — auch aus anderen Orten „Verstärkung“ angefordert hatten. Die ernste Konfliktsituation, die in der Stadt Salt durch Ausschreitungen von jugendlichen Migranten nach der Ermordung eines jungen Spaniers durch einen „Ausländer“ (vermutlich Marokkaner) im ersten Jahresviertel ausgelöst wurde, hätte sich während der letzten Tage der muslimischen Feiern des Ramadan noch erhöht, was laut Polizei leicht zu einem Ausufern der Situation führen hätte können.

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Dennoch war dem Anliegen der „Plattform für Katalonien“ auch ohne Demonstration ein schöner Erfolg beschieden, da dem Bürgermeister der Stadt Salt und dem Gemeinderat die Sache mit der projektierten „größten Moschee Europas“ offensichtlich zu brenzlig wurde:
in einer am 24.8 eilig einberufenen Sitzung des Gemeinderates wurde auf Antrag des Bürgermeisters Torramadé von der in Katalonien regierenden CiU-Allianz der Beschluss zu einem Moratorium gefasst, womit die bereits erteilte Genehmigung für die Moschee in Torreminora, einem Industriebezirk am Rande der Stadt Salt, um ein Jahr aufgeschoben wurde..
Diese Aufschiebung dürfte dauerhafte Wirkung haben, da die katalonische Regierung beabsichtigt, die Errichtung von Sakralbauten durch ein eigenes restriktiveres Gesetz zu regeln. (Ähnlich wie in Österreich!)
Der Meinungsschwenk des Bürgermeisters war erst nach wochenlangem politischen Druck seitens der PxC zustande gekommen. Er selber redete sich damit heraus, dass es ihm „ein wichtigeres Anliegen sei, in dem Industriegebiet Betriebe anzusiedeln und dadurch Arbeitsplätze zu schaffen“ — immerhin eine weise Erkenntnis.
Stadträtin Maria Osuna von der PxC erklärte während der Gemeinderatssitzung, dass ihre Partei „weder jetzt noch nach einem Jahr“ einem Moscheebau zustimmen würde. Osuna führte aus, eine solche Moschee würde verheerende Folgen haben, da sie radikale islamische Gruppen, die dem demokratischen System gegenüber feindlich eingestellt sind, legitimieren würde; diese Gruppen seien intolerant und ständig aIn der Stadt Salt gibt es übrigens bereits sieben Kultstätten, wovon fünf muslimischen Gemeinden und jeweils eine den Sikhs und einer evangelischen Gemeinde gehören. Darüber hinaus gibt es mehrere Schulen und „Kulturzentren“, bei denen es sich – laut Bürgermeister Torramadé – ebenfalls um de-facto-Kultstätten handelt.m Wachsen, weswegen dem Verbot der Moschee auch eine symbolträchtige Bedeutung zukäme.
Quelle der Informationen:  http://sosheimat.wordpress.com


Montag, 29. August 2011

Bald auf Sendung: Islamkritisches Radio

Bald auf Kurzwelle zu hören:
Islam-Kritik-Radio (IK- Radio) aus Europa!


Catania/Amsterdam/Oslo: In absehbarer Zeit geht ein islamkritisches Radio auf Sendung! Angeboten werden ausschließlich Islamkritische Themen, welche die Gefahren des Islam beschreiben und auf die Gefährlichkeit einiger seiner Anhänger aufmerksam machen wird.

Gesendet wird ausschließlich auf Kurzwelle und zwar mit einem relativ schwachen Signal, so dass der Hörer schon über ein gutes Radio verfügen oder einen guten Kurzwellen-Empfänger haben muss. Um in Europa möglichst weit gehört zu werden, wird eine Frequenz im 41m-Band verwendet, weil dort die Tagesausbreitung am besten sein wird. Dieser Sender wird in keiner offiziellen Liste und auch in keiner Programmzeitschrift zu finden sein, weil er "nicht" legal sein wird. Für die Hörer bedeutet dies jedoch keine Gefahr - lediglich für uns als Betreiber kann es zu einem Bußgeldvberfahren kommen wenn wir entdeckt werden.

Technische Anmerkungen:
Für den Sender haben wir unterschiedliche Standorte in Italien, in den Niederlanden und in Norwegen, die dann im Gleichkanalbetrieb (  d.H. die drei Sender werden auf einer Frequenz betrieben) laufen und durch technische Vorkehrungen so geschaltet, dass die Sender sich nicht gegenseitig stören können. Als Zuspielmedium (und auch für die Kontrollstation) wird das Internet verwendet, auf welchem der Datenstrom (Stream) mit 160kb/s übertragen wird. Die Sender laufen völlig autonom, d.h. es wird niemand bei den Sendern vor Ort sein. Das ist technisch nicht notwendig! Sollte sich zeigen,  dass dieser Service, den wir gemeinsam mit ICN (dem Islamic Control Network) aufbauen, erfolgreich wird, so ist  dann vorgesehen die Sendungen auch als Web-Radio und FTP anzubieten. Erste Testaussendungen haben ergeben, dass unsere Sendungen trotz der sehr geringen Sendeleistung, sehr gut in vielen Teilen Europas empfangen werden können. Ein gutes Gerät für die Kurzwelle und ein paar Meter Draht als Antenne genügen für einen fast störungsfreien Empfang. Durch unsere spezielle Antennenanordnung und Höhe wird insbesondere der deutsprachige Raum erreicht werden. Die Antenen die wir in Italien und den Niederlanden verwenden sind Dipolantennen (Drahtantennen mit je 2 mal 20,5m )in ca 40m Höhe über dem Erdboden, die Antenne in Norwegen, ist eine sogenannte Rhombus-Antenne in rund 30m Höhe.(Hinter diesem Link werden die Rhombusantennen (mit Foto) des ORF in Wien beschrieben). Selbstverständlich ist unsere Rhombus-Antenne längst nicht so aufwendig wie die in Wien, jedoch ist auch unsere Antenne ca 165m lang und rund 63m breit. Allerdings beschränken wir uns auf Drahtrhomben.  Noch was zur Sendeleistung: Die Sender die wir verwenden, haben je eine Leistung von 800 Watt, Was für einen Kurzwellen-Sender wirklich recht wenig ist.
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Wenn sie IK-Radio empfangen möchten, so wenden sie sich bitte über unsere E-Mail Adresse an uns. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Frequenz nicht allgemein öffentlich machen werden. Was sie mit der Information zu unserer Frequenz machen werden, darauf haben wir natürlich keinerlei Einfluss.. Sollten auch sie kompetent an IK-Radio mitarbeiten wollen, dann bewerben Sie sich mit einem von Ihnen gesprochen MP3-File über unsere bekannte E-Mail Adresse.

Den genauen Starttermin von IK-Radio erfahren Sie rechtzeitig in diesem Blog.

Sonntag, 28. August 2011

Mitten in Deutschland: Kopf ab bei Abfall vom Islam!

Köpft alle die sich vom Islam abwenden!

gefunden bei: Tagesspiegel


Wer sich vom Islam abwendet, der soll geköpft werden, sagt er. Der Verfassungsschutz hat ihn im Visier: Er plane, Deutschland zum Gottesstaat zu machen. Salafisten-Prediger Muhamed Ciftci versteht die Aufregung nicht: Er will doch nur Allah dienen!
Anm. unserer Redaktion:  Wir wollen mit der teilweisen Wiedergabe dieses Tagesspiegel-Berichtes unseren Beitrag Einblicke in das islamische Selbstverständnis zur Gewalt leisten,

Der Mann, der leise das Zimmer durchquert, ist groß und stämmig, mit Handtellern, so breit wie Tischtennisschläger. Wenn er geht, sind seine Schritte weit, wenn er spricht, füllen seine Worte den Raum. Und doch fühlt sich Muhamed Seyfudin Ciftci nicht größer als andere, vermutlich sogar eher klein, im Angesicht dessen, zu dem er aufblickt. In seiner Welt ist Allah das Maß aller Dinge. Er sagt:

„Wer auf Allahs Seite ist, dem wird er das Leben leicht machen.“

Man kann, nach allem, was zu lesen und zu hören ist, nicht behaupten, dass Muhamed Ciftci, 38 Jahre alt, das Leben besonders leicht gemacht wird. Man kann aber auch nicht behaupten, dass er es anderen besonders leicht machte. Ciftci, geborener Braunschweiger, deutscher Türke und Vater von fünf Kindern, gilt als gefährlicher Mann. Er sei, das schreibt der Verfassungsschutz, der ihn beobachtet, der deutschen demokratischen Grundordnung feindlich gesonnen.

Ciftci ist Salafist.

Ein sehr konservativer Muslim, der den Koran möglichst wortwörtlich versteht, für den der Wille Gottes über allem steht; jemand, der sich an der Frühzeit des Islam orientiert, am Propheten und seinen Gefährten, 7. bis 9. Jahrhundert. Weil, so sagt Ciftci, es ja nicht logisch sei, dass jemand, der nach den Gefährten kommt, etwas besser weiß als die. Weswegen auch nichts anderes als ihre Worte die Wahrheit sein könne.

An Ciftcis Glaubwürdigkeit aber wird gezweifelt.

Zu Recht? Zu Unrecht? Die Suche nach der Wahrheit über Muhamed Ciftci, alias Prediger Abu Anas, ist keine leichte. Sie führt knapp vorbei an Vorurteilen, durch löchrige Netze von Indizien und zu einem höflichen Mann, der die Aufregung um seine Person nicht versteht.Der Gebetsraum der Deutschsprachigen Muslimischen Gemeinschaft liegt in einem Hinterhof an der großen Hamburger Straße in Braunschweig. Kein Schild ist zu sehen, kein Hinweis darauf, dass der Eingang durch die gläserne Tür sich nur etwa 20 Schritte von der Straße entfernt und rechts um eine Ecke befindet, gleich neben einer Autowerkstatt. [...]

[...] Das Ziel von Salafisten, heißt es im aktuellen Bericht des Verfassungsschutzes, „ist die vollständige Umgestaltung von Staat, Gesellschaft und individuellem Lebensvollzug jedes einzelnen Menschen nach diesen – als ,gottgewollt‘ postulierten Normen“. Ihr Gedankengut könne Nährboden für islamistische Radikalisierung sein. Wann immer in diesem Land ein geplanter Terrorakt aufflog, ausgeführt wurde gar, stets gab es Verbindungen zu den Salafisten.

Ciftci sagt, er wolle die freiheitlich-demokratische Grundordnung weder gefährden noch beseitigen.

Er ruft nicht zu Gewalt auf, Terrorismus hält er für unislamisch. Aber ein junger Mann, der für die Sauerland-Gruppe Zünder nach Braunschweig schmuggelte, besuchte Ciftcis Moschee; der Attentäter Arid U., der im März zwei US-Soldaten am Frankfurter Flughafen tötete, listete laut Verfassungsschutz auch Ciftci als Freund bei Facebook. Eine Online-Plattform, auf der vernetzt ist, wer sich vielleicht nicht kennt – vielleicht aber doch. Für die Behörde ist auch das ein Stück zum Puzzle, das die Gefahr „Salafismus“ erkennbar machen soll.

Bitte lesen sie im Tagesspiegel weiter"

Quelle: Tagesspiegel